Allgemeine Anforderungen
Grundnorm für Gestaltung, Unbedenklichkeit, Größen, Kennzeichnung und Gebrauchsinformation. Sie beschreibt keinen Schutz gegen eine bestimmte Gefahr.
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Die Normkennzeichnung zeigt, gegen welche Gefahren ein Handschuh geprüft wurde. Die Leistungswerte direkt unter dem Piktogramm beschreiben, wie stark der jeweilige Schutz ausgeprägt ist.
Grundnorm für Gestaltung, Unbedenklichkeit, Größen, Kennzeichnung und Gebrauchsinformation. Sie beschreibt keinen Schutz gegen eine bestimmte Gefahr.
Bewertet Abrieb-, Schnitt-, Weiterreiß- und Durchstichfestigkeit. Ein zusätzlicher Buchstabe A bis F kennzeichnet den Schnittschutz nach ISO 13997.
Zeigt den geprüften Schutz gegen Chemikalien. Typ A, B oder C beschreibt, wie viele Prüfchemikalien definierte Durchbruchzeiten erreichen.
Schutz gegen Bakterien und Pilze. Steht zusätzlich „VIRUS“ unter dem Piktogramm, wurde auch die Widerstandsfähigkeit gegen Viren geprüft.
Bewertet je nach Handschuh unter anderem Brennverhalten, Kontaktwärme, konvektive Wärme, Strahlungswärme und kleine oder große Metallspritzer.
Die drei Werte stehen für Schutz gegen konvektive Kälte, Kontaktkälte und Wasserdurchdringung. Höhere Werte bedeuten grundsätzlich mehr Schutz.
Kombiniert Anforderungen an mechanischen und thermischen Schutz. Typ A bietet mehr Schutz, Typ B in der Regel mehr Fingerfertigkeit.
Hinweis: Eine Norm allein macht einen Handschuh nicht für jede Tätigkeit geeignet. Maßgeblich sind die konkrete Gefährdungsbeurteilung, die vollständige Kennzeichnung des Produkts sowie bei Chemikalien die Herstellerangaben zu Material, Konzentration und Durchbruchzeit.